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Das Safranbrot ist einfach Spitze!

By 21 April 2017Fribourg

Köstliche Produkte, leidenschaftliche Hersteller und altüberlieferte Traditionen! So lassen sich das Freiburgerland und die Aufgabe der Vermarktungsorganisation Terroir Fribourg wohl am besten in wenigen Worten umschreiben.

Man muss Freiburg zwangsläufig in einem Atemzug mit seinen Produkten nennen, da dieser kleine Kanton über ein reichhaltiges und grosszügiges „Terroir“ mit gleich drei Appellations d’Origine Contrôlée verfügt (Le Gruyère AOP, Le Vacherin Fribourgeois AOP und die Poire à Botzi AOP – Büschelibirne) und jetzt einer vierten, laufenden Appellation für die Cuchaule (Safranbrot).

Heute wollen wir uns jedoch weder dem Gruyère noch der Büschelibirne, sondern dem Safranbrot widmen. Denn diese kleine Safran-Brioche lohnt allemal den Umweg nach Freiburg. Die Cuchaule verfügt derzeit zwar noch nicht über die AOP-Herkunftsbezeichnung, diese befindet sich aber im Genehmigungsstadium durch das Bundesamt für Landwirtschaft BLW. Falls Ihnen jetzt noch nicht das Wasser im Munde zusammenläuft, befassen wir uns zunächst einmal mit den Merkmalen der berühmten Cuchaule, an der sich mit Sicherheit auch die LäuferInnen beim Wake up and Run in Freiburg erfreuen werden.

Erstmals schriftlich erwähnt wurde die Cuchaule im Jahr 1558. Während die Cuchaule früher immer nur zur Zeit der Bénichon (Kilbi) zubereitet wurde, ist sie heute das ganze Jahr über erhältlich. Die Cuchaules werden in grossen Stückzahlen produziert – so stellen die Bäckermeister im Kanton Freiburg jährlich über 60‘000 dieser Safranbrote her. Ihre Besonderheit? Die goldene Farbe und das Safran-Aroma. In der Tat gilt: ohne Safran keine Cuchaule. Safran war früher übrigens ein Zeichen für grossen Reichtum, weshalb er durchaus nicht für jedermann erschwinglich war. Hier die weiteren Zutaten der Cuchaule: Freiburger Mehl, Milch, Butter, Zucker, etwas Salz, Hefe und Eigelb.

Für alle Liebhaber kulinarischer Spezialitäten organisiert Terroir Fribourg alljährlich die berühmte Bénichon de Fribourg (Freiburger Kilbi). Beim grossen Bénichon-Festmahl bildet die Cuchaule den „Einstieg“ zum siebengängigen Feinschmeckermenü. Verpassen Sie dieses Jahr auf keinen Fall die grosse Bénichon in Verbindung mit dem Gordon-Bennett-Cup vom 8. bis 10. September in Epagny.

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